Referenten

Finanzielle Bildung

Mit ihrem Angebot zur finanziellen Bildung verfolgt die Stiftung „Deutschland im Plus“ das Ziel, junge Menschen frühzeitig für einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu sensibilisieren.

Finanzielle Bildung als Basis fürs Lebens

Finanzielle Bildung ist von öffentlichem Interesse. Denn der kompetente Umgang mit Geld und Finanzdienstleistungen ist nicht nur für ein erfolgreiches Wirtschaften im privaten Bereich notwendig, sondern wirkt sich auch positiv auf die Funktionsfähigkeit von Märkten sowie auf die gesellschaftliche Stabilität aus.

Wer finanzielle Kompetenz besitzt, ist klar im Vorteil. Denn in jeder Lebensphase werden finanzielle Entscheidungen getroffen. Leitziel ökonomischer Bildung ist daher der mündige Wirtschaftsbürger, der ausreichende Qualifikationen besitzt, um alle wichtigen Finanzfragen erfolgreich zu lösen. Das Idealbild einer allseits präsenten und weit verbreiteten Finanzkompetenz entspricht jedoch nicht ganz der Realität: Zahlreiche Studien belegen, dass die wirtschaftlichen und finanziellen Kompetenzen in Deutschland im Bevölkerungsquerschnitt ausbaufähig sind. So hatten – laut einer Pressemitteilung des Bundesamtes für Statistik –  in 2018 zwei Drittel der Schuldner unter 25 Jahren rund 1573 Euro Verbindlichkeiten bei Telekommunikationsanbietern. Dies entsprach gut einem Sechstel der gesamten durchschnittlichen Schuldenhöhe von 8 849 Euro.
Diesem Schuldenbetrag stand den unter 25-Jährigen zu Beratungsbeginn ein durchschnittliches Nettoeinkommen von 777 Euro pro Person gegenüber.