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Finanzlexikon

Im Finanzlexikon finden Sie Erklärungen zu wichtigen Begriffen aus dem Bereich „Finanzen“. Gehen Sie einfach auf den Anfangsbuchstaben Ihres gesuchten Begriffs.

Ablösesumme

Der Betrag, der bei einer Ablösung zurückgezahlt werden muss, damit der Kredit vorzeitig vollständig getilgt wird.

Aktie

Wertpapier, mit dem der Inhaber (Aktionär) Anteilsrechte am Grundkapital (Eigenkapital) eines Unternehmens (Aktiengesellschaft) hat. Es gibt verschiedene Arten von Aktien. Sofern die Aktiengesellschaft an einer Börse notiert ist, wird der Preis für eine Aktie, der sogenannte Kurs, laufend ermittelt.

Auskunftei

Eine Auskunftei wie etwa die SCHUFA speichert personen- und unternehmensbezogene Daten, die zur Bonitätsprüfung herangezogen werden.

Bank Identifier Code BIC

Internationale Bankleitzahl: BIC steht für Bank Identifier Code bzw. seit Ende 2010 für Business Identifier Code und ist der international standardisierte Bankcode, vergleichbar mit der Bankleitzahl in Deutschland. Der BIC, oftmals auch als SWIFT-Code bezeichnet, wird neben der IBAN als zweites Identifikationsmerkmal für die jeweils kontoführende Bank zur Weiterleitung von Zahlungen benötigt. Mit dem BIC können Kreditinstitute weltweit eindeutig identifiziert werden. Der BIC ist entweder acht oder elf Stellen lang. An der fünften und sechsten Stelle ist ein Länderkennzeichen zu finden (zum Beispiel DE für Deutschland). Der BIC einer Bank steht oft auf dem Kontoauszug oder kann im Online-Portal jeder Bank nachgelesen werden. Den BIC der Zahlungsempfänger können Kunden ihren Rechnungen entnehmen.

Bonität

Kreditwürdigkeit des Kunden, die bei Kreditwunsch vom Kreditinstitut auch durch das so genannte Scoring ermittelt und geprüft wird.

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin)
Deutsche Bundesbank
EC- Karte
Umgangssprachlich, korrekt heißt sie Debitkarte, Bankkarte oder girocard.
Effektiver Jahreszins

Gibt die jährlichen Kosten eines Kredits an. Der effektive Jahreszins setzt sich aus Zinsen pro Jahr und der Bearbeitungsgebühr zusammen. Mit Hilfe des effektiven Jahreszinses können verschiedene Kreditangebote gleicher Laufzeit verglichen werden.

Einlagen

Geldbeträge, die die Kunden als Sparer den Banken gegen eine Zinszahlung überlassen. Man unterscheidet Sicht-, Termin- und Spareinlagen. Spareinlagen sind in der Regel unbefristet; die Einleger können sie nach Ablauf einer Kündigungsfrist von der Bank zurückfordern.

Einzugsermächtigung
Ein Lastschriftmandat (siehe auch Lastschrift) für Lastschriften im Einzugsermächtigungslastschriftverfahren. Der Zahlungspflichtige (Zahler) gibt dem Zahlungsempfänger eine schriftliche Erlaubnis (Ermächtigung), von seinem Girokonto Geldbeträge einzuziehen. Im Fall, wenn der Zahlungspflichtige mit dem Lastschrifteinzug nicht einverstanden ist, kann er innerhalb einer Frist von acht Wochen nach dem Rechnungsabschluss des Girokontos widersprechen. Den Betrag erhält er wieder auf seinem Girokonto gutgeschrieben. Von der Einzugsermächtigungslastschrift unterscheidet man die Abbuchungsauftragslastschrift.
EZB: Europäische Zentralbank

Die Europäische Zentralbank (EZB) wurde für die Mitgliedstaaten der Europäischen Währungsunion errichtet. Die EZB bildet mit den nationalen Zentralbanken der 28 EU-Mitgliedstaaten das Europäische System der Zentralbanken (ESZB) und mit den 17 nationalen Zentralbanken des Euro-Währungsgebiets das Eurosystem. Ihr Sitz ist Frankfurt am Main.

Fälligkeit
Unter Fälligkeit versteht man den Zeitpunkt, an dem eine vertraglich vereinbarte Rate zu zahlen ist.
Finanzielle Situation
Mit der finanziellen Situation werden die finanziellen Verhältnisse einer Person beschrieben, wie das verfügbare Einkommen und die Höhe der Verbindlichkeiten (z.B. Höhe der Kredite). Das Einkommen abzüglich der Verbindlichkeiten ergibt das frei verfügbare Einkommen.
Fixe Kosten
Regelmäßige Zahlungsverpflichtungen zu festgesetzten Terminen (monatlich, halbjährlich, jährlich). Fixe Kosten sind längerfristige, absehbare und konstante Beträge (bspw. Miete, Versicherungen etc.).
Forderung
Eine Forderung ist ein vertraglicher Anspruch, Zahlungen zu erhalten. Bei einem Kredit ist es der Anspruch des Kreditgebers gegenüber dem Kreditnehmer.
Freistellungsauftrag
Gerichtliche Beitreibung von Forderungen
Wenn der Kreditnehmer mit der Ratenzahlung im Verzug ist, kann unter bestimmten Voraussetzungen der Kreditgeber (die Bank) den Kredit kündigen und die Forderung mittels Mahnbescheid oder Vollstreckungsbescheid zwangsweise einziehen.
Gesamtkreditbetrag
Nettokreditbetrag Zinsen, und eventuellem Beitrag der Restkreditversicherung, falls abgeschlossen.
Girokonto
Der Zahlungsverkehr wird bei den Kreditinstituten über besondere Konten abgewickelt. Eine allseits bekannte und für den Alltag nützliche Kontoform ist das Girokonto. Mithilfe des Girokontos werden sowohl Barzahlungen als auch bargeldlose Zahlungen, zum Beispiel Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen (mit Debit- oder Kreditkarte) durchgeführt. Zahlungsvorgänge, die sich zwischen Bank und Kunden ergeben, schlagen sich auf seinem Girokonto bei der Bank nieder. Eingehende Zahlungen werden dem Kunden gutgeschrieben, Verfügungen hingegen belastet.
Gläubiger
Inflation
Das Merkmal einer Inflation ist, dass das Geld über einen längeren Zeitraum generell an Kaufkraft verliert und das Preisniveau allgemein ansteigt. Der Anstieg der Preise einzelner Güter ist jedoch noch keine Inflation.
Insolvenz

Die Eigenschaft eines Schuldners, seine Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Gläubiger nicht erfüllen zu können. Die Insolvenz ist gekennzeichnet durch akute Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit und/oder Überschuldung.

International Bank Account Number (IBAN)
Jugendgirokonto
Konditionen
Konditionen sind die Zahlungsbedingungen eines Kredites – z.B. die Laufzeit oder der Zinssatz.
Konsumentenkredit
Wird ein Ratenkredit an eine Privatperson vergeben, spricht man auch von einem Konsumentenkredit.
Kostenfallen

Kosten, die im Alltag auftreten und mit denen man nicht gerechnet hat bzw. die nicht eingeplant waren.

Kreditbürgschaft
Eine Bürgschaft ist die eingegangene Verpflichtung des Bürgen, gegenüber dem Gläubiger für die Erfüllung der Verbindlichkeiten des Schuldners einzustehen (z.B. im Falle der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners).
Kreditkarte
Bankkarte zur Zahlung von Waren und Dienstleistungen im bargeldlosen Zahlungsverkehr, wobei der Betrag in der Regel vom Kreditinstitut vorfinanziert wird. Der Kunde wird also erst zu einem späteren Zeitpunkt auf seinem Girokonto belastet. Gängige Anbieter sind die internationalen Kartenorganisationen MasterCard und VISA.
Kreditkosten
Kreditkosten sind diejenigen Kosten, die durch die Aufnahme eines Kredits entstehen, also alle Zinsen. Bei Abschluss einer Restkreditversicherung entstehen zusätzliche Kosten.
Kreditnehmer
Der Kreditnehmer ist die Person, die unter der Bedingung der zukünftigen Rückzahlung und gegen die Zahlung von Zinsen einen Kredit vom Kreditgeber erhält.
Kreditwürdigkeit
Die Kreditwürdigkeit bezeichnet die Zahlungsfähigkeit eines Kreditnehmers
Kündigungssperrfrist
Laufzeit
Die Laufzeit ist die Gültigkeitsdauer eines Kreditvertrages und damit der Zeitraum, in dem ein Kredit zurückgezahlt werden muss.
Leitzins
Mahnbescheid
Der Mahnbescheid ist eine gerichtliche Zahlungsaufforderung, die das Amtsgericht auf Antrag des Gläubigers erlässt. Der Schuldner hat daraufhin zwei Wochen Zeit, gegen den Mahnbescheid Widerspruch einzulegen – in diesem Fall wird ein normales Gerichtsverfahren eingeleitet. Legt der Schuldner keinen Widerspruch ein, so ergeht auf Antrag ein Vollstreckungsbescheid. Dieser steht einem Versäumnisurteil gleich und kann innerhalb von zwei Wochen mit Einspruch angefochten werden. Bleibt er unangefochten, dient er als Vollstreckungstitel.
Mahnung
Eine Mahnung, auch Zahlungserinnerung, ist die Aufforderung des Gläubigers an den Schuldner, versäumte Raten zu bezahlen.
Monatsrate
Nettokreditbetrag
Der auszuzahlende Darlehensbetrag
Nominalzins
Online- Banking
Ist das Tätigen von Bankgeschäften per Computer mit Internetanschluss oder auch mit einem Smartphone, Tablet-PC oder anderem internetfähigen Endgerät. Häufig wird es auch als Home-Banking bezeichnet. Online-Banking ist das Gegenteil vom Face-to-Face-Banking, bei dem der Bankkunde direkten Kontakt mit einem Bankmitarbeiter in einer Bank (Kreditinstitut) aufnimmt. Bei Online-Banking ist der Kunde nicht an Öffnungszeiten der Bank oder Bankfiliale vor Ort gebunden, sondern kann seine Bankgeschäfte rund um die Uhr zu einer Zeit seiner Wahl erledigen.
Online-Schuldnerberatung
p.a.
Die Abkürzung p.a. kommt vom Lateinischen per annum und bedeutet auf Deutsch soviel wie pro Jahr. In Verbindung mit einem Zinssatz bedeutet dies, dass sich der Zins auf ein volles Jahr bezieht.
Pfändungsfreigrenze
Rate
Eine Rate ist der vertraglich festgelegte, regelmäßig zu zahlende Betrag, der sich aus Kreditrückzahlung, Zinsen und Gebühren zusammensetzt.
Ratenkredit
Bei einem Ratenkredit wird der aufgenommene Kredit in vertraglich vereinbarten, monatlich gleich bleibenden Kreditraten zurückbezahlt.
Restkreditversicherung
SCHUFA
Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (SCHUFA) liefert eine Übersicht über alle Kreditverpflichtungen eines Kunden.
SCHUFA-Eintrag
Erfolgt beispielsweise bei einer Kreditaufnahme oder der Eröffnung eines Girokontos. Selbst die Anmeldung des ersten Telefonanschlusses gibt einen Eintrag im SCHUFA-Register.
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